
Kein Morgen ohne Frühstück: Präsentation von Liste und Programm im Festspielhaus
„Es ist Zeit für jemanden, der mit Leidenschaft und Tatkraft an die Herausforderungen unserer Stadt herangeht. Es ist Zeit, über den Tellerrand hinauszuschauen und mit frischem Schwung neue Wege zu gehen. Es ist Zeit für einen neuen Bürgermeister“, begann Roland Frühstück die Vorstellung seiner Liste für die Gemeinderatswahlen am 16. März. Mit Leidenschaft, Mut, einem starken Programm und einer ausgewogenen Mannschaft möchte er dieses Ziel erreichen.
Der „Urbregenzer“ Frühstück beschrieb Bregenz als einzigartiges Juwel zwischen Bodensee und Pfänder. Die enge Verbindung zur Heimatstadt sei sein größter Antrieb, sich zu engagieren. „Ich habe von Bregenz so viel bekommen, ich habe hier meine Familie und meine Freunde – wenn ich kann, werde ich meinem Bregenz gemeinsam mit euch etwas zurückgeben, um diese Stadt noch lebenswerter zu machen.“
Vieles sei in den vergangenen Jahrzehnten in Bregenz richtig gemacht worden. Zuletzt habe der amtierende Bürgermeister Michael Ritsch aber nur mehr Projekte abgeschlossen, die sein Vorgänger Markus Linhart umsetzungsreif auf Schiene gebracht habe. Als Beispiele nannte Frühstück die Pipeline, das Festspielhaus und das Hallenbad. Andere Projekte habe Ritsch einfach liegen lassen, beispielsweise das Sozialzentrum Brachsenweg oder den Bahnhof („Ein Schandfleck“).
Große Herausforderungen
„Ich vermisse echte Innovationen und mutige Projekte, die über den nächsten Wahltag hinaus Bedeutung haben“, so Frühstück. Denn: Es gelte anzupacken. Bregenz stehe trotz unschätzbarer Qualitäten vor großen Herausforderungen. „Die globalen Rahmenbedingungen sind schwierig, national gibt es keinen echten Rückenwind, die Finanzen der Stadt sind miserabel.“
In zahlreichen Gesprächen haben Roland Frühstück und sein Team versucht zu hören, was die Wünsche der Menschen in Bregenz sind. „Bahnhof, Wohnen, Kinderbetreuung ohne Wartelisten, Pflege, Sicherheit, die Fußgängerzone, die Belebung von Vierteln wie Vorkloster, Oberstadt, Weiherviertel oder Achsiedlung und eine starke Wirtschaft, die unsere Arbeitsplätze sichert – das sind die Themen, die die Bregenzerinnen und Bregenzer bewegen.“
Entsprechend seien die Schwerpunkte in seinem Programm gesetzt. Eines der größten Ziele von Frühstück und seinem Team ist, das Bahnhofsviertel mit einer großzügigen Passage zwischen See und Stadt zu öffnen. „Der neue Bahnhof wird nach unseren Vorstellungen in diese Passage integriert. Stadtseitig mündet sie in die neue Seestadt – einen pulsierenden Stadtteil mit Handel, Gastronomie, Dienstleistung, mit junger Szene, jungem Wohnen und beispielsweise auch einer Rooftop-Bar zum See und einer Clubbing-Area im Tiefparterre. Aber auch eine Erweiterung der Marina am Hafen um ein Restaurant, leistbares Wohnen, eine neue Stadtbücherei im Weiherviertel, eine Trainingshalle für die Sportvereine, eine Aufwertung der Kinderspielplätze, neue Bahnunterführungen am Hafen und im Vorkloster, die Belebung der Fußgängerzone und der Ausbau des Stadtbusses (inkl. freie Fahrt für alle ab 65) gehören neben anderen Themen zu den Zukunftsbildern in Frühstücks Programm.
Ausgewogene Liste
Die Liste der Kandidatinnen und Kandidaten für die Gemeinderatswahlen umfasst 32 Frauen und 40 Männer, die „mit ihren Talenten, ihrem Alter und ihrer Herkunft das ganze Spektrum unserer Gesellschaft abdecken. Unterschiedlichste Berufsgruppen sind vertreten und praktisch alle Quartiere der Stadt. Wir haben eine gute Mischung aus jung und alt, aus politischer Erfahrung und frischem Blut – 33 Neueinsteiger auf der Liste zeigen die Aufbruchstimmung und die Bereitschaft, neue Wege zu gehen.“
An Nummer zwei hinter Roland Frühstück gereiht ist die Lichtplanerin Barbara Gilhaus-Sturn. Dahinter folgen Ex-Landtagsabgeordneter Raphael Wichtl, die amtierenden Stadträte Michael Felder und Robert Vögel, die Logopädin Monika Mair-Fleisch, die Lehrerin Theresa Rusch, die Pensionistin Elisabeth Schäfer, die Restaurantleiterin Birgit Walser und der Angestellte Michael Sochor.
www.fuer-bregenz.at
Zur Person
Roland Frühstück ist Urbregenzer, hier aufgewachsen und zur Schule gegangen. Nach der HAK-Matura hat er vier Jahre in der Privatwirtschaft gearbeitet, bevor er in Innsbruck sein Germanistik- und Sportstudium absolviert hat. Rund 20 Jahre hat er unter anderem an den Bregenzer Gymnasien Blumenstraße und Mehrerau unterrichtet.
Fast sein ganzes Leben ist er mit dem Handballsport verbunden und hat als Spieler, vor allem aber als Coach und Manager maßgeblich dazu beitragen, dass Bregenz Handball österreichischer Rekordmeister ist und schon in der Champions League gespielt hat.
Roland Frühstück ist seit fast 40 Jahren mit Birgitt verheiratet. Die beiden haben zwei erwachsene Kinder (Lukas und Anna Lena), die ebenfalls in Bregenz ihren Lebensmittelpunkt gefunden haben. Seit kurzem gehört mit Paul das erste Enkelkind zur Familie.
Seit 25 Jahren ist Roland Frühstück in der Politik tätig: zehn Jahre als Stadtrat, 15 Jahre Landtagsabgeordneter, davon 13 Jahre als ÖVP-Klubobmann. Er gilt als enger Vertrauter von Landeshauptmann Markus Wallner und durfte u.a. drei Koalitionen mit Regierungspartnern der ÖVP mitverhandeln.